Projekt Kirchenpost

Kirchenmitglieder auf neuen Wegen zu erreichen ist das Anliegen der „Kirchenpost“. Das Projekt für Kontaktpflege und Mitgliederkommunikation gibt es seit 2014 und ist beim Kompetenzzentrum Fundraising angesiedelt. Die Idee ist, in allen beteiligten Dekanatsbezirken die Kirchenmitglieder regelmäßig persönlich anzusprechen und über kirchliche Angebote zu informieren. Besonders diejenigen, die wenig Kontakt zur Ortsgemeinde haben, sollen sich wahrgenommen und für ihre Mitgliedschaft wertgeschätzt fühlen. Konkret kann die Kirchenpost ein Dankbrief für Kirchensteuer sein, ein Begrüßungsschreiben nach einem Umzug, ein Gruß zum Kirchenjahr oder für Jugendliche ein Angebot zur Sommerfreizeit bzw. zu einem Schülerpraktikum. Je nach Alter und Anlass werden verschiedene Briefe verschickt. Jedes Kirchenmitglied erhält so mindestens einmal im Jahr „Kirchenpost“.
Vier Jahre lang wurde die „Kirchenpost“ in zwei Dekanatsbezirken erprobt. Am Ende der Pilotphase gaben bei einer Telefonbefragung 85 Prozent der Adressaten an, die Kirchenpost gelesen zu haben und die meisten konnten sich auch Monate später noch gut an die einzelnen Themen erinnern. 64 Prozent der Befragten finden die Kirchenpost „gut“ oder „sehr gut“. In der Altersgruppe 18 – 21 Jahre liegt die Zustimmung sogar bei 70 Prozent. Aufgrund der positiven Ergebnisse unterstützt die bayerische Landeskirche eine Ausweitung des Projekts auf weitere Dekanatsbezirke in der Projektphase 2018 – 2022.

Ansprechpartnerinnen: Ute Baumann, Mareike Burger